Zelten unter der Frühlingssonne –Riedericher Pfadfinder und Wölflinge verbringen gemeinsames Wochenende im Metzinger Pfadfinderheim


Nach dem langen Winter und den kalten Temperaturen der vergangen Wochen wurde die Ankunft des Frühlings von vielen herbeigesehnt. Die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr nahmen die Riedericher Pfadfinder und Wölflinge nun zum Anlass, eine Übernachtungsaktion der besonderen Art durchzuführen.

Nachdem am Nachmittag die  Schlafzelte auf dem Gelände des Pfadfinderheimes aufgebaut waren, begab sich die Gruppe auf den Weg in das Stadtzentrum von Metzingen, genauer gesagt zum Luna Filmtheater. Dort erwartete sie ein Film, den man nicht alle Tage zu sehen bekommt und welcher noch viel mehr Pfadfinder aus der ganzen Region anzog. An diesem Tag wurde zum ersten Mal die Dokumentation über das Bundeslager der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) gezeigt, das letztes Jahr in der Nähe von Beilstein stattfand. Knapp 1500 Pfadfinder aus ganz Deutschland kamen damals zusammen und erlebten zehn abwechslungsreiche Tage in der kleinen Zeltstadt. Der Film bot den Zuschauern einen guten Einblick in die Atmosphäre dieses Lagers und zeigte auch einen Blick auf die logistische Herausforderung, ein Projekt mit solch einer hohen Teilnehmerzahl zu organisieren.

Von den schönen Bildern des Films beeindruckt, kehrten die Riedericher zurück zum Pfadfinderheim um nach dem Abendessen die regnerische Nacht in den trockenen Zelten verbringen zu können. Der Sonntagmorgen stand dann ganz im Sinne von Martin Luther, dessen 95 Thesen gegen den geschäftsmäßigen Handel mit Ablassbriefe vor 500 Jahren an der Schlosskirche von Wittenberg veröffentlicht wurden. Als im Anschluss alles zusammengepackt war, fuhren die Pfadfinder wieder gemeinsam mit ihren Fahrrädern nach Hause und so endete ein schönes Wochenende.

Hier gelangen Sie zum Trailer des Bundeslagerfilm, der im Luna Filmtheater prämiert wurde. Zeit zu handeln-Bundeslager 2016

Ein unvergessliches Wanderlager bei Schnee, Sonnenschein und Regen!


Am vergangenen 1. Mai-Wochenende trafen sich die Pfadfinder aus dem Ermstal, um zusammen ihr jährliches Gaulager zu erleben. Anders als in den Jahren zuvor sollte es in diesem Jahr zur Abwechslung kein klassisches Zeltlager geben, sondern ein sogenanntes Wander-Lager.

So bestand unter anderem das Tagesprogramm darin, dass die über 50 Teilnehmer, worunter auch zehn Pfadfinder aus Riederich waren, morgens ihre Schlafzelte abbauten und diese nach einer Wanderung zum nächsten Lagerplatz für die kommende Nacht wieder aufschlugen.

Hierzu trafen sich die Gruppen aus Riederich, Metzingen, Dettingen und Pfullingen am Freitagnachmittag als erstes auf der Alb in Gundershofen. Hier war die Wiese noch mit Schnee bedeckt, was die Teilnehmer mit Humor nahmen. So kamen sie noch einmal Ende April zum Schneeschippen, um anschließend die Zelte aufzubauen und darin ein wärmendes Feuer zu entfachen.

 

Am nächsten Morgen ging es bei Sonnenschein los zum sogenannten Lebenswegetag, worunter Pfadfinder verstehen, dass sie anderen Menschen, Gemeinden, Einrichtungen, … „unter die Arme greifen“. So war es die Aufgabe der  ersten Gruppe mit Riedericher und Dettinger Pfadfindern für zwei Stunden einen verwilderten Wanderpfad, der von Gundershofen auf die höher gelegenen Felder führt, wieder begehbar zu machen. Dafür brachten die Pfadfinder, nach Absprache mit der Ortsvorsteherin Frau Holzschuh, Hacken und Astscheren mit, um den Wanderweg wieder nutzbar zu machen. Die zweite Gruppe mit den restlichen Teilnehmern war in Mehrstetten beim dortigen Förster Herrn Metzger eingeteilt, um unter anderem in einer Baumpflanzschule die Jungbäume von Unkraut zu befreien. Nach getaner Arbeit bekam jede örtliche Gruppe eine Route zum nächsten Lagerplatz in Trailfingen. Dort trafen sich alle Gruppen gegen Abend wieder, wo sie mit Blick auf Münsingen ihre Zelte aufschlugen. Am Sonntagmorgen wanderten die Pfadfinder bei herrlichem Sonnenschein in altersgerechten Gruppen zum letzten Lagerplatz nach Sirchingen. An diesem Tag bekam jede Wandergruppe eine Streichholzschachtel mit auf den Weg, welche unterwegs bei einem Tauschspiel gegen möglichst originelle Dinge eingetauscht werden sollte. So kam eine Gruppe mit einem Korb voller Lebensmittel, eine andere mit einem Cityroller auf dem Lagerplatz an. An diesem letzten gemeinsamen Abend wurde nach einem sehr leckeren Abschlussessen, zu dem es Fleisch- und Gemüsespieße mit Feuerkartoffeln gab, noch lange am Lagerfeuer gesungen, gelacht und getanzt.

Am Montagmorgen bauten die Pfadfinder dann zum letzten Mal und gerade noch rechtzeitig bevor es anfing zu regnen ihre Zelte ab. Anschließend gingen alle gemeinsam zur Ruine Hohen Urach, an der nach dem Mittagessen ein Geländespiel stattfand. Anschließend versammelten sich alle zum Lagerabschluss und machten sich mit tollen Erlebnissen von einem ereignisreichen Lager auf den Heimweg.


 

Eine unvergessliche Osterfahrt im Elsass!


An Ostern wandern zu gehen gehört zum traditionellen Jahresprogramm der christlichen Pfadfinder aus Riederich. In diesem Jahr machten sich elf Jugendliche und junge Männer vom Pfadfinderstamm Friedrich von Bodelschwingh auf den Weg ins benachbarte Elsass in Frankreich, um dort für 4 Tage in den Vogesen zu wandern.

Am Karfreitag trafen sie sich bereits zu früher Stunde am evangelischen Gemeindehaus in Riederich und starteten um 6:00 Uhr in Richtung Guebwiller, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Für die An- und Abfahrt ins Wandergebiet stellte die Firma F.K. Systembau GmbH aus Münsingen einen Kleinbus zur Verfügung, worüber sich die Pfadfinder sehr freuten. Nach der Überquerung des Rheins unweit der deutsch-französischen Grenze erheben sich bereits die bewaldeten Hügel der Vogesen und vor allem für die Jüngeren der Pfadfindergruppe war es spannend festzustellen, dass man nach nur 3 Stunden Autofahrt eine ganz andere Kulisse als die Bekannte, Heimatliche vorfindet.

In Murbach, einem idyllischen, kleinen Dorf nahe Guebwiller, schulterten die Pfadfinder ihre Rucksäcke mitsamt Zeltmaterial und Proviant für die ersten anderthalb Tage und stiegen über schmale Waldpfade den ersten Hügel auf ihrer Wegstrecke hinauf. Nach der Mittagsrast am Wegesrand ging es weiter, bis die Pfadfinder am späten Nachmittag nahe einer Grillstelle bei einer Lichtung im Wald ihr Zelt aufschlugen und auf einem kleinen Lagerfeuer ihr Abendessen zubereiteten. Diese Form des Wanderns und Zeltens nennen die Pfadfinder „Auf Fahrt gehen“ und so ist es zum Beispiel ein klassisches Element einer Fahrt, dass man morgens noch nicht weiß, wo genau man am Abend das Zelt für die Nacht errichten wird. Vielmehr ist der Weg das Ziel und alles, was einem dabei begegnet. So lernen auch schon die jüngsten Teilnehmer den sicheren Umgang mit Karte und Kompass, um die Gruppe auf dem richtigen Weg zu navigieren. Ebenso gehört es dazu, die Natur zu verstehen und zum Beispiel unter Abwägung von Wind- und Wetterrichtung einen geeigneten Zeltplatz zu finden und das Zelt richtig aufzubauen. Alles, was die Pfadfinder bei solch einer Fahrt benötigen, tragen sie bei sich – am Mann oder im Rucksack. Die Reduktion auf das Wesentliche, zum Beispiel durch den Verzicht auf sämtliche elektronischen Geräte, und das Leben im Einklang mit der Natur stehen im Mittelpunkt des Fahrtenerlebnisses.

Die Vogesen zeigten sich hierbei als wunderschönes Wandergebiet mit sehr abwechslungsreichen Wäldern, atemberaubenden Aussichten von den Berggipfeln hinunter in die Rheinebene, natürlichen Quellen mit frischem Trinkwasser, felsigen Hängen und sanften Wiesenhügeln. Dabei konnten die Pfadfinder nicht nur vieles über die Bäume und Pflanzen des Waldes lernen, sondern auch zahlreiche Tiere wie Hasen und Rehe im natürlichen Lebensraum beobachten und sogar die eindeutigen Spuren von Wildschweinen entdecken.

Um jeden Tag so umfangreich wie möglich zu nutzen, krochen die Pfadfinder an jedem Morgen bereits kurz nach Sonnenaufgang aus den Schlafsäcken, bauten ihr Zelt zügig ab und brachen nach einer Morgenandacht schon auf. Die Andachten umrahmen bei den christlichen Pfadfinder sozusagen den Tag und finden jeden Morgen und jeden Abend statt. Bei der diesjährigen Osterfahrt gab es dazu zwei Motive, die jeweils einen roten Faden bildeten. So handelten die Morgenandachten jeweils vom Leben Martin Luthers, während die Abendachten die Ostergeschichte nachvollzogen. Und auch hier galt das pfadfinderische Prinzip des „learning by doing“, indem jede Andacht von jeweils einem Pfadfinder vorbereitet und vorgetragen wurde, so dass jeder ein Mal an der Reihe war. Am Ostermontag, dem letzten Tag der Fahrt, besuchten die Riedericher Pfadfinder noch Straßburg und erkundeten bei einem sehr abwechslungsreichen Rundgang die Stadt. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen machten sich die Jugendlichen und jungen Männer anschließend wieder auf den Rückweg nach Riederich und waren sich dabei einig: „Ins Elsass werden wir zurückkommen, um dort noch weitere Hügel zu erklimmen und neue Pfade zu entdecken“.

Günther Hirt


 

Bronze für Riederich


Am 11.02.2017 fand in der Metzinger Öschhalle ein Sporttag für die Meuten der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands aus Baden – Württemberg statt. Die 50 Kinder zwischen 7 und 11 Jahren aus acht Meuten spielten in sechs Teams gegeneinander Völkerball.

Los ging es nach der Begrüßung mit einer Andacht zum Thema Teamplay.

In der Gruppenphase am Vormittag behauptete sich die Riedericher Meute Schlauer Wolf, dicht gefolgt von der Metzinger Meute Kaa und der Waiblinger Meute Balu.

Nach der Gruppenphase spielten die Meutenführer gegen ihre Helfer. Trotz einiger Anstrengung seitens der Führer besiegten die Meutenhelfer ihre Chefs.

Zum Mittagessen gab es „Pfadfinder-Hot-Dogs“, was bei den Kindern und Leitern sehr gut ankam.

Als die Mittagspause beendet war, ging es in die Finalspiele über. In den beiden Halbfinalen behaupteten sich die Meuten Kaa und Balu. 

Das Spiel um Platz drei hatte eine Besonderheit. In der Mitte einer jeden Spielhälfte stand eine große Matte, die nicht umfallen durfte. Die Meute Chil aus Rommelshausen bei Waiblingen  verlor dieses Match gegen die Meute Schlauer Wolf und wurde somit 4. In diesem Turnier.

Im spannenden Finale besiegte die Meute Kaa in Zusammenarbeit mit der Meute Schwarzer Panther aus Backnang die Meute Balu.

Bei der Siegerehrung gab es Bronze Medaillen für die Riedericher Meute Schlauer Wolf, Silber für Balu aus Waiblingen und Gold für die Meute Kaa aus Metzingen und Schwarzer Panther aus Backnang. Alle Teilnehmer durften sich noch über Abzeichen für die Tracht und Gummibärchen freuen.

Die Teilnehmer mit der Meute Schlauer Wolf auf dem dritten Platz

Die Teilnehmer mit der Meute Schlauer Wolf auf dem dritten Platz


 

Klirrende Kälte beim Winterfest der Riedericher Pfadfinder



Seit Wochen prägen Schnee, Eis und hohe Minusgrade das Leben in Deutschland und verwandeln die Wälder und Wiesen in eine winterliche Schneelandschaft. Wenn es sich vermeiden lässt, bleibt man an diesen Tagen lieber im warmen Zuhause und setzt keinen Fuß vor die Türe.

IMG_0254Nicht so die elf Riedericher Pfadfinder, die am zweiten Januar-Wochenende ihr traditionelles Winterfest ausrichteten und nach einer kleinen Wanderung sowie verschiedenen Spielen eine Nacht in der Natur verbrachten. Übernachtet wurde dabei in einer Jurte, einem klassischen Pfadfinderzelt aus schwarzen Stoffplanen, das für ca. 15 Personen Platz bietet und groß genug ist um ein wärmendes Feuer in der Mitte brennen zu lassen. Bei Temperaturen von bis zu -15°C eine willkommene Wärmequelle und zugleich auch die Möglichkeit ein warmes  Abendessen zubereiten zu können.

Es sind gerade diese Momente, die die Gruppe zusammen schweißen lassen und aufzeigen wie viel ein guter Teamgeist bewirken kann. Stolz eine solch kalte Nacht draußen verbracht zu haben, kehrten die Pfadfinder am nächsten Morgen heim und planten schon auf dem Heimweg ihre nächste Aktion.

Riedericher Pfadfinder beim Winterfest

Riedericher Pfadfinder beim Winterfest

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Ein Jahr voller aufregender Aktionen!


Auch in diesem Jahr nutzten die Pfadfinder Riederich den sogenannten „Dianachmittag“ um ihren Familien, Verwandten und interessierten Bürger, von ihren Aktionen im Jahr 2016 zu berichten.

So begann die Bilderreihe mit Bildern auf dem Weg zum Uracher Wasserfall, dort fand Anfang Januar die erste Aktion statt. Oben am Wasserfall mit Rucksack, Topf und Zelt angekommen, bauten die Sipplinge der Sippe Hirsch, eine Schaukel in einem Baum. Nach verschiedenen Spielen und einem leckeren Abendessen spazierten die elf Jungen hinüber zur Ruine Hohen Urach, um dort bei herrlichem Sonnenuntergang eine Abendandacht zu halten.

Nachdem die Sonne auf dem Hohen Urach untergegangen war, gingen wir über zu Bildern vom Pfingstlager bei Wittlingen. Zu diesem fünf tägigen Lager trafen sich die Pfadfindergruppen aus dem gesamten Ermstal um gemeinsam Zelte auf zu bauen, Geländespiele zu spielen, beim Pfadfinderlauf Aufgaben zu lösen, zu kochen, zu singen und sogar eine sogenannte Waldläuferhütte aufzubauen, in der man hätte schlafen können.

Nachdem sich alle Eltern und Pfadfinder am reichlichen Kuchenbuffet bedient hatten, wurde nach einem kurzen Sketch über das diesjährige Highlight berichtet.

So fand nach vier Jahren, in diesem Jahr wieder das Bundeslager statt. Zu diesem trafen sich 1500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland, die zusammen die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands bilden. Voller Freude erzählten zwei der Riedericher Gruppenleiter von diesem beeindruckenden Lager, das wie eine Stadt in mehrere Teile aufgeteilt war und unter dem Motto „Zeit zu handeln“ stand. Auf den Bildern war zu Beginn ein rund 30 Meter langes Zelt in Schiffsform zu sehen, das die Riedericher Pfadfinder als Teil der Freien Flotte passend zum Ostseehandel um die Insel Gotland aufgebaut hatten.

Weiter ging es mit bunten Verkleidungen, welche die Pfadfinder selbst zuvor genäht hatten um die Geschichte des Ostseehandels nachzuspielen. Anschließend folgten Bilder von einem Tag, an dem das komplette Lager soziale Projekte und Einrichtungen in der Region um Beilstein unterstützten. Passend zum Lagermotto, setzten die Pfadfinder nach 12 Tagen Lagerleben noch ein Zeichen, indem sie mit allen 1500 Teilnehmern ein Peacezeichen mit der Überschrift „Zeit zu handeln“ stellten.

Nach diesen tollen Bildern, bekamen die Eltern der jüngeren Wölflinge (Mädchen und Jungen im Alter von 7-11) noch einige Bilder von den vielen Wochenendaktionen zu sehen. Dabei sah man die Kinder bei verschiedenen Spielen, beim Basteln, Klettern oder auch beim gemeinsamen Singen.

Nach vielen schönen Bildern, die in diesem Jahr entstanden, freuen sich die rund 35 Riedericher Pfadfinder auf kommende Abenteuer bei den Aktionen im nächsten Jahr.

Sommerferienprogramm „Ein Tag bei den Pfadfindern“


Ein Tag bei den Pfadfindern, das durften rund 60 Kinder im Rahmen des Sommerferienprogramms erleben.

Zu einem besonders abenteuerlichen Ferienprogramm hatten dieses Jahr die Pfadfinder eingeladen. Bei gleich zwei Veranstaltungen konnten Kinder aus Riederich und Metzingen sich als Pfadfinder üben.  Nach kurzem spielerischem Kennenlernen wurde im ersten Teil in Kleingruppen eine Kolbenflöte aus Holz und ein kleines Schiff mit Gummimotor gebaut. Viele Kinder konnten dabei mit viel Spaß erstmals den Umgang mit Holz, Sägen und Leim kennenlernen.

Nach dem Mittagessen mit selbstzubereiteten Pfadinder-HotDogs, machten sich die Kinder in den Gruppen auf zur Waldrallye. Dabei überquerten sie eine selbstgebaute Seilbrücke und lösten knifflige Aufgaben. Als Preis gab es für alle ein Pfadfinderabzeichen.

Viele der älteren Kinder blieben nach dem ersten Teil auch zur Folgeveranstaltung: „Eine Übernachtung mit den Pfadfindern“. Dabei wurde zuerst gemeinsam das Abendessen vorbereitet, wobei verschiedene Gruppen einen eigenen Verantwortungsbereich, wie z.B. das Feuer, hatten. Nach einigen Liedern am Lagerfeuer machten sich die Gruppe auf zur Nachtwanderung im Wald, wo besonders mutige Kinder die letzten Meter alleine im Dunkeln zurücklegten.

Ein Highlight war natürlich auch die Nacht in den schwarzen Zelten der Pfadfinder, sodass am nächsten Morgen nach dem Frühstück alle mehr oder weniger ausgeruht abgeholt wurden.


12 Tage unter dem Motto „Zeit zu handeln“


Für die Riedericher Pfadfinder begannen in diesem Jahr die Sommerferien bereits einen Tag früher. Grund hierfür war das 12 tägige Bundeslager der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands. Zu diesem reisten 1400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland nach Beilstein nahe Heilbronn. Damit ein Lager dieser Größenordnung zustande kommt, braucht man im Vorfeld sehr viel Planungs- und Vorbereitungszeit. Bevor die Teilnehmer anreisten wurde bereits mit dem Bau von Sanitäranlagen, Versammlungszelten und größeren Wohnbauten begonnen. Zu diesem sogenannten Vorlager reisten bereits vier der Riedericher Pfadfinder mit zwei Pfadfinderinnen aus Pfullingen an. Dort begannen sie vier Tage vor Lagerbeginn mit dem Bau ihres Schlafzeltes in Form eines Segelschiffs.

In den Gruppenstunden zuvor wurde, das Schiff geplant, Taue geflochten, sowie Anker und Ruder gebastelt. Um das Schiff möglichst realitätstreu aufzubauen, hatte sich eine zweiköpfige Gruppe aus Riedericher und Pfullinger Pfadfinder gebildet, die zusammen rund 60 Quadratmeter Stoff zu weißen Segeln nähten und anschließend bemalten. Auf dem Vorlager wurden dann die Segelmasten gestellt und nach und nach entstand das knapp 30 Meter lange Schiff, das Schlafplatz für neun Riedericher und fünf Pfullinger Pfadfinder bot. Mit dieser Baute gewannen die Riedericher Pfadfinder den zweiten Platz beim sogenannten „Baumeisterwettbewerb“. 

Das Segelschiff der Riedericher Pfadfinder

Das Segelschiff der Riedericher Pfadfinder

Nachdem am zweiten Lagertag alle Bauten vollendet waren, begann die Spielidee. Hierfür schlüpfte nicht nur die Zeltstadt in die Rolle der Hafenstadt Visby auf Gotland sondern auch die Lagerteilnehmer in ihre bunten Verkleidungen. So wurde in den nächsten drei Tagen der Handel um die Insel Gotland im Jahre 1397 nachgespielte. Dazu war das komplette Lager in 6 Unterlager eingeteilt, wie z.B. die „Freie Flotte“, zu der auch die Riedericher Pfadfinder zählten. Zusammen bestritt man ein Geländespiel und repräsentierte sich beim sogenannten „Markttag“ den anderen Völkern, wie dem „Gotländischen Volk“ oder den „Ordensrittern“. An diesem Tag nutzten auch 1300 Besucher die Gelegenheit sich sowohl die beeindruckende Zeltstadt anzuschauen, als auch am Markttreiben teilzunehmen.

Nach dem Teil der Spielidee folgte ein dreitägiger Orientierungslauf, bei dem knappe 200 Wandergruppen in der Region um den Lagerplatz mit Bussen verteilt wurden und anschließend mit Karte und Kompass zum örtlichen Freibad finden mussten.  Zurück auf dem Lagerplatz erwartete die 1400 Teilnehmer ein sogenannter „Lebenswegetag“, bei dem die Pfadfinder in verschiedenen sozialen Einrichtungen, oder wie die Riedericher Pfadfinder beim Förster halfen. So war das Ziel dieses Tages, der Region etwas zurückzugeben, nach mehreren Stunden harter Arbeit erreicht. Denn die Gruppe hatte einen Waldweg von überstehendem Geäst und Gestrüpp befreien können.

Am nächsten Tag folgte dann noch ein Stationenlauf, bei dem die Gruppen ihre pfadfinderischen Fähigkeiten, wie Zeltbau, Knotenkunde und vielem mehr unter Beweis stellen mussten.

"Zeit zu handeln"

„Zeit zu handeln“

Danach trafen sich die 1400 Teilnehmer um unter dem Lagermotto „Zeit zu handeln“ sich in Form eines Peace-Zeichen aufzustellen. Hiermit möchten sie gemeinsam ein Zeichen setzen, ein Zeichen, das ausdrücken soll, dass es Zeit ist, sich für Frieden in der Welt einzusetzen. Genau wie jede und jeder der Teilnehmenden dazu beigetragen hat, das Peace-Zeichen zu stellen, so kann jede/r Einzelne das Bild und die Vision dieses Zeichens in die Welt tragen.

Das Ende dieses großen Lagers wurde am Samstagabend mit einem Dreigänge Menü und dem entzünden des großen Pagodenfeuer gefeiert. Danach wurde noch bis spät in die Nacht hinein gesungen und getanzt.

So stand am nächsten Morgen nur noch der Abbau und die Heimreise an. Zurück bleibt eine kahle Wiese mit lediglich ein paar Trampelpfaden, neue Freundschaften, sowie tolle Erinnerungen und Erlebnisse.nd die Heimreise an. Zurück bleibt eine kahle Wiese mit lediglich ein paar Trampelpfaden, neue Freundschaften, sowie tolle Erinnerungen und Erlebnisse.

Die Pfullinger und Riedericher Pfadfinder v.l.n.r.

Die Pfullinger und Riedericher Pfadfinder v.l.n.r.


 

Herzliche Einladung zum Film „Land der Schatten“


Nach der Premiere des Pfadfinderfilms im Luna, Titelbild Filmläuft er nun ein zweites Mal in Metzingen am 12. Juni um 18 Uhr.

Die Pfadfinder der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands trafen sich im August 2015 anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums zu einem großen Lager mit knapp 300 Teilnehmern. 
Für einen großen Teil des Lagers versetzten sich die Teilnehmer in die „Herr der Ringe“-ähnliche Welt des „Land der Schatten“, in dem sie sich in die Völker der Orks, Elben und Zwerge verwandelten.

Im dokumentarischen Stil erzählen Johannes Pfau und Steffen Zimmermann mit tollen Bildern das Lager. Wer also schon immer einmal wissen wollte, was die Pfadfinder so machen ist herzlich eingeladen, sich den Film anzusehen, natürlich ist der Eintritt frei.

Link zum Trailer: youtu.be/mE3gG2s1Fas

Facebook-Auftritt des Films: www.facebook.com/landderschatten.film

Link zum Bericht des Lagers: http://pfadfinder-riederich.de/index.php/landesmarklager-2015/


Flyer

 

Spiel, Spaß und Action


Dieses Jahr fand über das verlängerte Christi Himmelfahrtswochenende ein Landesmark Meutenlager im Dekan Strohmeyer Haus in Münstertal statt. Dazu trafen sich Meuten aus ganz Baden Württemberg. Auch die Meute Schlauer Wolf aus Riederich nahm an diesem Lager teil.

Die 9 Wölflinge zwischen 7 und 11 Jahren sowie auch drei Betreuer trafen sich am 4. Mai gegen 17 an der Bushaltestelle neben der Kirche. Es dauerte nicht besonders lange, bis die Kinder in den Bus einstiegen und es losging. Die lange Fahrt wurden mit Kartenspielen und Gesang verbracht. Als wir gegen ca. 22 Uhr im Schwarzwald ankamen, packten alle beim Ausladen kräftig an und gingen direkt nach dem Abendessen schlafen.

Alle Lagerteilnehmer des Meutenlagers

Die Lagerteilnehmer des Meutenlagers

Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück mit 80 Kindern und 20 Betreuern, zum ersten Programmpunkt des Meutenlagers. Dieser führte uns in zwei großen Gruppen in ein nahegelegenes Besucherbergwerk. Dort bekamen wir einen ca. 15 min langen Film über die Geschichte des Bergwerkes zu sehen. Nach dem Film wurde das Bergwerk von den Kindern noch genau begutachtet. Dieser Programmpunkt war mit einer Tageswanderung verknüpft. So konnte das Mittagessen auf einer sonnigen Wiese im Schwarzwald genossen werden. Am Haus angekommen wurden Spiele gespielt und die Gegend um das Haus unsicher gemacht. So wurden aus Hügeln Rutschen und aus Bäumen optimale Kletterobjekte. Gegen Abend versammelten sich alle wieder um sich als Meute den restlichen Lagerteilnehmern vorzustellen.

Am zweiten Tag teilten sie die Teilnehmer in Gruppen auf, um verschiedene Workshops zu besuchen. Es wurden Taschen und Wollbommel hergestellt, sowie Schwerter und Türme gebaut. Nach dem Mittagessen wurden die Wölflinge in Gruppen unterteilt, in denen sie bei einer Lagerolympiade gegeneinander antraten. Neben dem Bogenschießen wurden Wettrennen veranstaltet und nach Äpfeln getaucht. Als der Abend kam konnten sich zwei der Riedericher Kinder auf Ihre Aufnahme als Wolf freuen, denn sie bekamen ihre Halstücher überreicht. Gefeiert wurde dies im Anschluss an die Aufnahmen mit Stockbrot backen und singen am Feuer.

Anlässlich des 100sten Jubiläums der Meutenarbeit wurde am nächsten Tag ein Stationenlauf zu diesem Thema veranstaltet. Neben der Geschichte, wie die Meuten gegründet wurden, konnten die Kinder auch noch weitere Geschichten aus dem Dschungelbuch hören. Auf das Dschungelbuch von Rudyard Kippling baut sich die Meutenarbeit weltweit auf. Nachmittags spielten die Kinder ein Hausspiel. Sie würfelten auf einem Spielbrett und suchten dann die angegebene Zahl im ganzen Haus. Auf dem Zettel mit der Zahl steht eine Frage. Diese Antwort müssen dann die Kinder zum Spielleiter bringen. Ist diese richtig, können die Kinder weiter ziehen, war diese falsch, geht es wieder zurück. Wer zuerst am Ziel ist, hat gewonnen. Der Abschlussabend wurde ganz klassisch mit Abschlussfeuer und Siegerehrungen verbracht.

Am letzten Tag wurde das Haus aufgeräumt und der Abschluss gefeiert. Die Busse kamen und es wurde sich auf die Heimreise begeben. Nach fünf Stunden Fahrt schlossen die Eltern ihre Kinder in die Arme und die Geschichten sprudelten schon an der Bushaltestelle aus den Kindern.

Die Meute Schlauer Wolf aus Riederich

Die Meute Schlauer Wolf aus Riederich

Die Meute Schlauer Wolf trifft sich jeden Mittwoch um 17:00 bis 18:30 Uhr am Gemeindehaus in Riederich. Neben solchen Meutenlagern werden in den Meutenstunden den Kindern die Pfadfinderwerte und das Dschungelbuch kindgerecht nahe gebracht. Jungen und Mädchen zwischen 7 und 11 Jahren sind herzlich willkommen und können jederzeit zum Schnuppern vorbeikommen. Bei Fragen können Sie uns gerne unter dem Kontaktfeld erreichen.