Bronze für Riederich


Am 11.02.2017 fand in der Metzinger Öschhalle ein Sporttag für die Meuten der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands aus Baden – Württemberg statt. Die 50 Kinder zwischen 7 und 11 Jahren aus acht Meuten spielten in sechs Teams gegeneinander Völkerball.

Los ging es nach der Begrüßung mit einer Andacht zum Thema Teamplay.

In der Gruppenphase am Vormittag behauptete sich die Riedericher Meute Schlauer Wolf, dicht gefolgt von der Metzinger Meute Kaa und der Waiblinger Meute Balu.

Nach der Gruppenphase spielten die Meutenführer gegen ihre Helfer. Trotz einiger Anstrengung seitens der Führer besiegten die Meutenhelfer ihre Chefs.

Zum Mittagessen gab es „Pfadfinder-Hot-Dogs“, was bei den Kindern und Leitern sehr gut ankam.

Als die Mittagspause beendet war, ging es in die Finalspiele über. In den beiden Halbfinalen behaupteten sich die Meuten Kaa und Balu. 

Das Spiel um Platz drei hatte eine Besonderheit. In der Mitte einer jeden Spielhälfte stand eine große Matte, die nicht umfallen durfte. Die Meute Chil aus Rommelshausen bei Waiblingen  verlor dieses Match gegen die Meute Schlauer Wolf und wurde somit 4. In diesem Turnier.

Im spannenden Finale besiegte die Meute Kaa in Zusammenarbeit mit der Meute Schwarzer Panther aus Backnang die Meute Balu.

Bei der Siegerehrung gab es Bronze Medaillen für die Riedericher Meute Schlauer Wolf, Silber für Balu aus Waiblingen und Gold für die Meute Kaa aus Metzingen und Schwarzer Panther aus Backnang. Alle Teilnehmer durften sich noch über Abzeichen für die Tracht und Gummibärchen freuen.

Die Teilnehmer mit der Meute Schlauer Wolf auf dem dritten Platz

Die Teilnehmer mit der Meute Schlauer Wolf auf dem dritten Platz


 

Klirrende Kälte beim Winterfest der Riedericher Pfadfinder



Seit Wochen prägen Schnee, Eis und hohe Minusgrade das Leben in Deutschland und verwandeln die Wälder und Wiesen in eine winterliche Schneelandschaft. Wenn es sich vermeiden lässt, bleibt man an diesen Tagen lieber im warmen Zuhause und setzt keinen Fuß vor die Türe.

IMG_0254Nicht so die elf Riedericher Pfadfinder, die am zweiten Januar-Wochenende ihr traditionelles Winterfest ausrichteten und nach einer kleinen Wanderung sowie verschiedenen Spielen eine Nacht in der Natur verbrachten. Übernachtet wurde dabei in einer Jurte, einem klassischen Pfadfinderzelt aus schwarzen Stoffplanen, das für ca. 15 Personen Platz bietet und groß genug ist um ein wärmendes Feuer in der Mitte brennen zu lassen. Bei Temperaturen von bis zu -15°C eine willkommene Wärmequelle und zugleich auch die Möglichkeit ein warmes  Abendessen zubereiten zu können.

Es sind gerade diese Momente, die die Gruppe zusammen schweißen lassen und aufzeigen wie viel ein guter Teamgeist bewirken kann. Stolz eine solch kalte Nacht draußen verbracht zu haben, kehrten die Pfadfinder am nächsten Morgen heim und planten schon auf dem Heimweg ihre nächste Aktion.

Riedericher Pfadfinder beim Winterfest

Riedericher Pfadfinder beim Winterfest

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Ein Jahr voller aufregender Aktionen!


Auch in diesem Jahr nutzten die Pfadfinder Riederich den sogenannten „Dianachmittag“ um ihren Familien, Verwandten und interessierten Bürger, von ihren Aktionen im Jahr 2016 zu berichten.

So begann die Bilderreihe mit Bildern auf dem Weg zum Uracher Wasserfall, dort fand Anfang Januar die erste Aktion statt. Oben am Wasserfall mit Rucksack, Topf und Zelt angekommen, bauten die Sipplinge der Sippe Hirsch, eine Schaukel in einem Baum. Nach verschiedenen Spielen und einem leckeren Abendessen spazierten die elf Jungen hinüber zur Ruine Hohen Urach, um dort bei herrlichem Sonnenuntergang eine Abendandacht zu halten.

Nachdem die Sonne auf dem Hohen Urach untergegangen war, gingen wir über zu Bildern vom Pfingstlager bei Wittlingen. Zu diesem fünf tägigen Lager trafen sich die Pfadfindergruppen aus dem gesamten Ermstal um gemeinsam Zelte auf zu bauen, Geländespiele zu spielen, beim Pfadfinderlauf Aufgaben zu lösen, zu kochen, zu singen und sogar eine sogenannte Waldläuferhütte aufzubauen, in der man hätte schlafen können.

Nachdem sich alle Eltern und Pfadfinder am reichlichen Kuchenbuffet bedient hatten, wurde nach einem kurzen Sketch über das diesjährige Highlight berichtet.

So fand nach vier Jahren, in diesem Jahr wieder das Bundeslager statt. Zu diesem trafen sich 1500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland, die zusammen die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands bilden. Voller Freude erzählten zwei der Riedericher Gruppenleiter von diesem beeindruckenden Lager, das wie eine Stadt in mehrere Teile aufgeteilt war und unter dem Motto „Zeit zu handeln“ stand. Auf den Bildern war zu Beginn ein rund 30 Meter langes Zelt in Schiffsform zu sehen, das die Riedericher Pfadfinder als Teil der Freien Flotte passend zum Ostseehandel um die Insel Gotland aufgebaut hatten.

Weiter ging es mit bunten Verkleidungen, welche die Pfadfinder selbst zuvor genäht hatten um die Geschichte des Ostseehandels nachzuspielen. Anschließend folgten Bilder von einem Tag, an dem das komplette Lager soziale Projekte und Einrichtungen in der Region um Beilstein unterstützten. Passend zum Lagermotto, setzten die Pfadfinder nach 12 Tagen Lagerleben noch ein Zeichen, indem sie mit allen 1500 Teilnehmern ein Peacezeichen mit der Überschrift „Zeit zu handeln“ stellten.

Nach diesen tollen Bildern, bekamen die Eltern der jüngeren Wölflinge (Mädchen und Jungen im Alter von 7-11) noch einige Bilder von den vielen Wochenendaktionen zu sehen. Dabei sah man die Kinder bei verschiedenen Spielen, beim Basteln, Klettern oder auch beim gemeinsamen Singen.

Nach vielen schönen Bildern, die in diesem Jahr entstanden, freuen sich die rund 35 Riedericher Pfadfinder auf kommende Abenteuer bei den Aktionen im nächsten Jahr.

Sommerferienprogramm „Ein Tag bei den Pfadfindern“


Ein Tag bei den Pfadfindern, das durften rund 60 Kinder im Rahmen des Sommerferienprogramms erleben.

Zu einem besonders abenteuerlichen Ferienprogramm hatten dieses Jahr die Pfadfinder eingeladen. Bei gleich zwei Veranstaltungen konnten Kinder aus Riederich und Metzingen sich als Pfadfinder üben.  Nach kurzem spielerischem Kennenlernen wurde im ersten Teil in Kleingruppen eine Kolbenflöte aus Holz und ein kleines Schiff mit Gummimotor gebaut. Viele Kinder konnten dabei mit viel Spaß erstmals den Umgang mit Holz, Sägen und Leim kennenlernen.

Nach dem Mittagessen mit selbstzubereiteten Pfadinder-HotDogs, machten sich die Kinder in den Gruppen auf zur Waldrallye. Dabei überquerten sie eine selbstgebaute Seilbrücke und lösten knifflige Aufgaben. Als Preis gab es für alle ein Pfadfinderabzeichen.

Viele der älteren Kinder blieben nach dem ersten Teil auch zur Folgeveranstaltung: „Eine Übernachtung mit den Pfadfindern“. Dabei wurde zuerst gemeinsam das Abendessen vorbereitet, wobei verschiedene Gruppen einen eigenen Verantwortungsbereich, wie z.B. das Feuer, hatten. Nach einigen Liedern am Lagerfeuer machten sich die Gruppe auf zur Nachtwanderung im Wald, wo besonders mutige Kinder die letzten Meter alleine im Dunkeln zurücklegten.

Ein Highlight war natürlich auch die Nacht in den schwarzen Zelten der Pfadfinder, sodass am nächsten Morgen nach dem Frühstück alle mehr oder weniger ausgeruht abgeholt wurden.


12 Tage unter dem Motto „Zeit zu handeln“


Für die Riedericher Pfadfinder begannen in diesem Jahr die Sommerferien bereits einen Tag früher. Grund hierfür war das 12 tägige Bundeslager der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands. Zu diesem reisten 1400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland nach Beilstein nahe Heilbronn. Damit ein Lager dieser Größenordnung zustande kommt, braucht man im Vorfeld sehr viel Planungs- und Vorbereitungszeit. Bevor die Teilnehmer anreisten wurde bereits mit dem Bau von Sanitäranlagen, Versammlungszelten und größeren Wohnbauten begonnen. Zu diesem sogenannten Vorlager reisten bereits vier der Riedericher Pfadfinder mit zwei Pfadfinderinnen aus Pfullingen an. Dort begannen sie vier Tage vor Lagerbeginn mit dem Bau ihres Schlafzeltes in Form eines Segelschiffs.

In den Gruppenstunden zuvor wurde, das Schiff geplant, Taue geflochten, sowie Anker und Ruder gebastelt. Um das Schiff möglichst realitätstreu aufzubauen, hatte sich eine zweiköpfige Gruppe aus Riedericher und Pfullinger Pfadfinder gebildet, die zusammen rund 60 Quadratmeter Stoff zu weißen Segeln nähten und anschließend bemalten. Auf dem Vorlager wurden dann die Segelmasten gestellt und nach und nach entstand das knapp 30 Meter lange Schiff, das Schlafplatz für neun Riedericher und fünf Pfullinger Pfadfinder bot. Mit dieser Baute gewannen die Riedericher Pfadfinder den zweiten Platz beim sogenannten „Baumeisterwettbewerb“. 

Das Segelschiff der Riedericher Pfadfinder

Das Segelschiff der Riedericher Pfadfinder

Nachdem am zweiten Lagertag alle Bauten vollendet waren, begann die Spielidee. Hierfür schlüpfte nicht nur die Zeltstadt in die Rolle der Hafenstadt Visby auf Gotland sondern auch die Lagerteilnehmer in ihre bunten Verkleidungen. So wurde in den nächsten drei Tagen der Handel um die Insel Gotland im Jahre 1397 nachgespielte. Dazu war das komplette Lager in 6 Unterlager eingeteilt, wie z.B. die „Freie Flotte“, zu der auch die Riedericher Pfadfinder zählten. Zusammen bestritt man ein Geländespiel und repräsentierte sich beim sogenannten „Markttag“ den anderen Völkern, wie dem „Gotländischen Volk“ oder den „Ordensrittern“. An diesem Tag nutzten auch 1300 Besucher die Gelegenheit sich sowohl die beeindruckende Zeltstadt anzuschauen, als auch am Markttreiben teilzunehmen.

Nach dem Teil der Spielidee folgte ein dreitägiger Orientierungslauf, bei dem knappe 200 Wandergruppen in der Region um den Lagerplatz mit Bussen verteilt wurden und anschließend mit Karte und Kompass zum örtlichen Freibad finden mussten.  Zurück auf dem Lagerplatz erwartete die 1400 Teilnehmer ein sogenannter „Lebenswegetag“, bei dem die Pfadfinder in verschiedenen sozialen Einrichtungen, oder wie die Riedericher Pfadfinder beim Förster halfen. So war das Ziel dieses Tages, der Region etwas zurückzugeben, nach mehreren Stunden harter Arbeit erreicht. Denn die Gruppe hatte einen Waldweg von überstehendem Geäst und Gestrüpp befreien können.

Am nächsten Tag folgte dann noch ein Stationenlauf, bei dem die Gruppen ihre pfadfinderischen Fähigkeiten, wie Zeltbau, Knotenkunde und vielem mehr unter Beweis stellen mussten.

"Zeit zu handeln"

„Zeit zu handeln“

Danach trafen sich die 1400 Teilnehmer um unter dem Lagermotto „Zeit zu handeln“ sich in Form eines Peace-Zeichen aufzustellen. Hiermit möchten sie gemeinsam ein Zeichen setzen, ein Zeichen, das ausdrücken soll, dass es Zeit ist, sich für Frieden in der Welt einzusetzen. Genau wie jede und jeder der Teilnehmenden dazu beigetragen hat, das Peace-Zeichen zu stellen, so kann jede/r Einzelne das Bild und die Vision dieses Zeichens in die Welt tragen.

Das Ende dieses großen Lagers wurde am Samstagabend mit einem Dreigänge Menü und dem entzünden des großen Pagodenfeuer gefeiert. Danach wurde noch bis spät in die Nacht hinein gesungen und getanzt.

So stand am nächsten Morgen nur noch der Abbau und die Heimreise an. Zurück bleibt eine kahle Wiese mit lediglich ein paar Trampelpfaden, neue Freundschaften, sowie tolle Erinnerungen und Erlebnisse.nd die Heimreise an. Zurück bleibt eine kahle Wiese mit lediglich ein paar Trampelpfaden, neue Freundschaften, sowie tolle Erinnerungen und Erlebnisse.

Die Pfullinger und Riedericher Pfadfinder v.l.n.r.

Die Pfullinger und Riedericher Pfadfinder v.l.n.r.


 

Herzliche Einladung zum Film „Land der Schatten“


Nach der Premiere des Pfadfinderfilms im Luna, Titelbild Filmläuft er nun ein zweites Mal in Metzingen am 12. Juni um 18 Uhr.

Die Pfadfinder der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands trafen sich im August 2015 anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums zu einem großen Lager mit knapp 300 Teilnehmern. 
Für einen großen Teil des Lagers versetzten sich die Teilnehmer in die „Herr der Ringe“-ähnliche Welt des „Land der Schatten“, in dem sie sich in die Völker der Orks, Elben und Zwerge verwandelten.

Im dokumentarischen Stil erzählen Johannes Pfau und Steffen Zimmermann mit tollen Bildern das Lager. Wer also schon immer einmal wissen wollte, was die Pfadfinder so machen ist herzlich eingeladen, sich den Film anzusehen, natürlich ist der Eintritt frei.

Link zum Trailer: youtu.be/mE3gG2s1Fas

Facebook-Auftritt des Films: www.facebook.com/landderschatten.film

Link zum Bericht des Lagers: http://pfadfinder-riederich.de/index.php/landesmarklager-2015/


Flyer

 

Spiel, Spaß und Action


Dieses Jahr fand über das verlängerte Christi Himmelfahrtswochenende ein Landesmark Meutenlager im Dekan Strohmeyer Haus in Münstertal statt. Dazu trafen sich Meuten aus ganz Baden Württemberg. Auch die Meute Schlauer Wolf aus Riederich nahm an diesem Lager teil.

Die 9 Wölflinge zwischen 7 und 11 Jahren sowie auch drei Betreuer trafen sich am 4. Mai gegen 17 an der Bushaltestelle neben der Kirche. Es dauerte nicht besonders lange, bis die Kinder in den Bus einstiegen und es losging. Die lange Fahrt wurden mit Kartenspielen und Gesang verbracht. Als wir gegen ca. 22 Uhr im Schwarzwald ankamen, packten alle beim Ausladen kräftig an und gingen direkt nach dem Abendessen schlafen.

Alle Lagerteilnehmer des Meutenlagers

Die Lagerteilnehmer des Meutenlagers

Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück mit 80 Kindern und 20 Betreuern, zum ersten Programmpunkt des Meutenlagers. Dieser führte uns in zwei großen Gruppen in ein nahegelegenes Besucherbergwerk. Dort bekamen wir einen ca. 15 min langen Film über die Geschichte des Bergwerkes zu sehen. Nach dem Film wurde das Bergwerk von den Kindern noch genau begutachtet. Dieser Programmpunkt war mit einer Tageswanderung verknüpft. So konnte das Mittagessen auf einer sonnigen Wiese im Schwarzwald genossen werden. Am Haus angekommen wurden Spiele gespielt und die Gegend um das Haus unsicher gemacht. So wurden aus Hügeln Rutschen und aus Bäumen optimale Kletterobjekte. Gegen Abend versammelten sich alle wieder um sich als Meute den restlichen Lagerteilnehmern vorzustellen.

Am zweiten Tag teilten sie die Teilnehmer in Gruppen auf, um verschiedene Workshops zu besuchen. Es wurden Taschen und Wollbommel hergestellt, sowie Schwerter und Türme gebaut. Nach dem Mittagessen wurden die Wölflinge in Gruppen unterteilt, in denen sie bei einer Lagerolympiade gegeneinander antraten. Neben dem Bogenschießen wurden Wettrennen veranstaltet und nach Äpfeln getaucht. Als der Abend kam konnten sich zwei der Riedericher Kinder auf Ihre Aufnahme als Wolf freuen, denn sie bekamen ihre Halstücher überreicht. Gefeiert wurde dies im Anschluss an die Aufnahmen mit Stockbrot backen und singen am Feuer.

Anlässlich des 100sten Jubiläums der Meutenarbeit wurde am nächsten Tag ein Stationenlauf zu diesem Thema veranstaltet. Neben der Geschichte, wie die Meuten gegründet wurden, konnten die Kinder auch noch weitere Geschichten aus dem Dschungelbuch hören. Auf das Dschungelbuch von Rudyard Kippling baut sich die Meutenarbeit weltweit auf. Nachmittags spielten die Kinder ein Hausspiel. Sie würfelten auf einem Spielbrett und suchten dann die angegebene Zahl im ganzen Haus. Auf dem Zettel mit der Zahl steht eine Frage. Diese Antwort müssen dann die Kinder zum Spielleiter bringen. Ist diese richtig, können die Kinder weiter ziehen, war diese falsch, geht es wieder zurück. Wer zuerst am Ziel ist, hat gewonnen. Der Abschlussabend wurde ganz klassisch mit Abschlussfeuer und Siegerehrungen verbracht.

Am letzten Tag wurde das Haus aufgeräumt und der Abschluss gefeiert. Die Busse kamen und es wurde sich auf die Heimreise begeben. Nach fünf Stunden Fahrt schlossen die Eltern ihre Kinder in die Arme und die Geschichten sprudelten schon an der Bushaltestelle aus den Kindern.

Die Meute Schlauer Wolf aus Riederich

Die Meute Schlauer Wolf aus Riederich

Die Meute Schlauer Wolf trifft sich jeden Mittwoch um 17:00 bis 18:30 Uhr am Gemeindehaus in Riederich. Neben solchen Meutenlagern werden in den Meutenstunden den Kindern die Pfadfinderwerte und das Dschungelbuch kindgerecht nahe gebracht. Jungen und Mädchen zwischen 7 und 11 Jahren sind herzlich willkommen und können jederzeit zum Schnuppern vorbeikommen. Bei Fragen können Sie uns gerne unter dem Kontaktfeld erreichen.

Pfadfinder – Ferien in der Natur


(Nachfolgender Artikel erschien in ähnlicher Form in der KW 21 2016 in der Südwest Presse)


Wittlingen. Auf der Alb fand über Pfingsten das alljährliche Pfingstlager der Pfadfinder aus dem Ermstal statt.


Freitagmittag hieß es für die fünfzig Teilnehmer des Pfingstlagers der Pfadfinder wieder einmal Rucksack packen. Nach der Ankunft auf dem Lagerplatz wurden zügig die schwarzen Schlafzelte, sogenannte Kohten, und das große Versammlungszelt, das Platz für 70 Personen bieten sollte, aufgebaut.

An den fünf Lagertagen erlebten die Teilnehmer allerlei abwechslungsreiches Programm, wie zum Beispiel verschiedene Workshops. Von Backen im Steinofen über handwerkliche Tätigkeiten wie Kerzen gießen oder Löffel schnitzen, bis zum Bewerbungstraining „Fit for Future“ war alles dabei. Beim Geländespiel und Stationenlauf hatten die Pfadfinder die Möglichkeit ihre Fähigkeiten, Können und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen und sich gleichzeitig in der Natur zu bewegen.

Besonders blieb den Teilnehmern der Waldläufertag in Erinnerung, bei welchem die Gruppen ohne Ausrüstung einen Unterschlupf im Wald aus Ästen, Blättern und Moos bauen und eine Nacht darin verbringen sollten. Auch das Abendessen wurde nach Pfadfindermanier aus im Wald gefundenen Zutaten, nur ergänzt durch eine Packung Mehl, Backpulver und Wasser, zubereitet. Leider fiel die geplante Übernachtung ins Wasser, so dass die Kinder und Jugendlichen doch im gemütlichen und vor allem trockenen Zelt auf dem Lager schliefen.

Der Lagerplatz

Der Lagerplatz

Am Pfingstsonntag fand ein sehr schöner und lebendiger Lagergottesdienst zum Thema „Pack mit an!“ statt. Abends boten die Kleingruppen, genannt Sippen, ihre einstudierten Lieder beim großen Singewettstreit zum Besten, zu welchem auch einige ältere Pfadfinder aus dem Ermstal zu Besuch kamen.

Zum Abschluss gab es ein leckeres Drei-Gänge-Menü mit Tortilla-Wraps und einen gemütlichen Abend mit vielen Liedern am Lagerfeuer. Selbstverständlich durfte auch der traditionelle Volkstanz ums Feuer nicht fehlen.

Trotz des anhaltenden Nieselns, waren die Teilnehmer immer bester Laune und hatten erlebnisreiche und tolle Tage in der Natur.


 

Die Lagerteilnehmer hatten gute Laune

Die Lagerteilnehmer hatten gute Laune

 

Premiere von „Land der Schatten“



(Nachfolgender Artikel erschien in ähnlicher Form in der KW 16 2016 in der Südwest Presse und in der KW 17 2016 im Riedericher Gemeindeblatt)


Metzingen. Vergangenen Samstag (16.04.16) wurde im Luna Filmtheater der rote Teppich ausgerollt. Hier fand die Premiere des Dokumentarfilms „Land der Schatten“ über ein Pfadfinderlager statt.


Im letzten Sommer trafen sich rund 300 Pfadfinderinnen und Pfadinder der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands in der Nähe von Nördlingen zum 30-jährigen Jubiläumslager der „Landesmark Schwaben“. Dieses wurde von Johannes Pfau und Steffen Zimmermann, beide selbst Pfadfinder, über 100 Stunden gefilmt und nun zu einem Dokumentarfilm mit dem Titel „Land der Schatten“ verarbeitet.

Der 20-jährige Johannes Pfau, welcher zur Zeit eine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton beim Bayerischen Rundfunk im zweiten Lehrjahr absolviert, verbrachte dafür neben seiner Ausbildung ca. 360 Stunden, bis er schließlich den Lagerfilm mit einer Länge von 74 Minuten fertig produziert hatte.

240 Pfadfinder sind zur Filmpremiere nach Metzingen gereist

240 Pfadfinder sind zur Filmpremiere nach Metzingen gereist

Zur großen Premiere dieses Lagerfilms reisten 240 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Baden-Württemberg nach Metzingen. Diese waren bereits vom zuvor auf YouTube veröffentlichten Trailer begeistert.

Der Film zeigt die zwei Teile des Lagerlebens auf dem Landesmarklager. Zum einen zeigt er den Pfadfinderteil, welcher den Aufbau des Lagers, sowie einen Pfadfinderlauf mit verschiedenen Stationen und einen Lebenswegetag, an dem die Lagerteilnehmer soziale Projekte unterstützten, umfasst. Zum anderen zeigt er den zweiten Teil des Lagers, die Spielidee mit dem Namen „Land der Schatten“, in dem die Pfadfinder in die Rolle von Orks, Zwergen und Elben schlüpften. Oftmals musste der ein oder andere schmunzeln, als er sich selbst in dem Film wiedererkannte. Nach der Vorstellung wurde dem Produzenten unter lang anhaltendem Applaus ein symbolischer Oscar für seine bewundernswerte Arbeit überreicht. Hierbei ergänzte der Laudator „dieser Film ist hollywood reif“!

Dem Produzenten wurde ein symbolischer "Oscar" überreicht

Dem Produzenten wurde ein symbolischer „Oscar“ überreicht

Nach der Preisverleihung gingen die Pfadfinder zurück auf den Metzinger Jugend- und Naturzeltplatz neben dem Pfadfinderheim, wo sie zuvor mehrere Zelte aufgebaut hatten. Dort gab es dann ein feierliches Drei-Gänge-Menü. Im Anschluss daran konnte noch in großer Runde über die Outtakes des Films gelacht werden. Dabei ließen sich die Pfadfinder auch von dem anhaltenden Regen ihre gute Laune nicht verderben. So wurde noch bis spät in die Nacht hinein gesungen und gelacht.

 

Nachdem der begeisternde Film „Land der Schatten“ seine Premiere feierte, wird er nun in mehreren Städten der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Pfadfinder aus dem Ermstal (Riederich, Metzingen und Dettingen) möchten diesen Film am 12. Juni um 18 Uhr im Luna Filmtheater in einer kostenlosen Vorstellung der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei besteht außerdem die Möglichkeit die örtlichen Pfadfinder und ihre Arbeit näher kennen zu lernen. Für einen Vorgeschmack sorgt der Trailer unter dem Titel „Trailer – Land der Schatten – Jubiläumslager 2015″, der auf YouTube zu finden ist.


Weitere Informationen zu den Pfadfindern im Ermstal und zu der Vorstellung des Lagerfilms finden Sie unter www.gauermstal.de und auf Facebook unter Pfadfinder Metzingen.


Lukas Bach

Bundeslager 2016 – Unterlagerbewerbungsvideo

Alle vier Jahre findet in der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands ein sogenanntes Bundeslager statt. Bei diesem 12-tägigen Lager kommen Christliche Pfadfinder aus ganz Deutschland zusammen um gemeinsam den Bund zu erleben; eine gigantische Zeltstadt zu errichten; pfadfinderische Fähigkeiten zu erlernen und unter Beweis zu stellen; Gottes Wort zu hören; viel Spaß bei Stadt-, Gelände und Gemeinschaftsspielen zu haben; eine Spielidee zum Leben zu erwecken; auf Hajk (mehrtägige Wanderung) zu gehen; zu singen; alte Bekannte wieder zu treffen und neue Freundschaften zu schließen.

Zu diesem besonderen Ereignis werden sich auch in diesem Jahr wieder ca. 1600 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Nähe von Beilstein zusammenfinden, um ein unvergessliches Lager zu erleben. Dieses Jahr steht das Lager unter dem Motto „Zeit zu handeln“ und wird in der Spielidee das Jahr 1397 schreiben und den Ostseehandel um die Hauptstadt Visby der Insel Gotland behandeln und in gewisser Weise nachspielen. Hierfür wird das Lager in sechs verschiedene Unterlager aufgeteilt, wie zum Beispiel das Unterlager „Die Freie Flotte unter mecklenburgischer Flagge“. Um sich für dieses Unterlager zu bewerben hat unser Stamm bereits Anfang des Jahres viel gemalt, geklebt, gefilmt und mehrere Szenen zu einem Bewerbungsvideo zusammen geschnitten.

Wenn es dann am 27. Juli soweit ist, werden die Riedericher Pfadfinder zusammen mit ihrem befreundeten Stamm Pfulo, die der Christlichen Pfadfinderschaft Pfullingen angehören, nach Beilstein fahren. Dort möchten sie gemeinsam eine gigantische Zeltstadt aus Schwarzzelten errichten und darin eine unvergessliche Lageratmosphäre erleben. Um sich perfekt in den Unterlagercharakter einer „Freien Flotte“ hineinzuversetzen, haben sich die Pfadfinder des Stammes Friedrich von Bodelschwingh vorgenommen, ihr Zelt in Form eines Segelschiffes aufzubauen und sich Verkleidungen für echte Seemänner zu basteln.

Doch bis es soweit ist, sind es noch einige Monate voller Vorfreude auf das größte Lager, das in der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands stattfindet.


Hier gelangen Sie zu unserem Bewerbungsvideo: